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Unsere eigene Geschichte

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Die Gegenwart

Landschaft

 

 

Das Wort Gottes, welches wir im Alten und Neuen Testament haben, ist ein unvergleichbarer, besonderer Schatz. Wenn man es hört oder liest, wirkt es zuerst einmal bereinigend, wie ich es selbst auch schon am Anfang erlebt hatte. Dann wird es für einen, der Gott gehorcht, lebendig, und zu geistiger Nahrung. Danach ist es natürlich auch eine Quelle unerschöpflicher, göttlicher Weisheit. All dies durfte ich selbst bereits vielfach miterleben und erlebe bis heute, deshalb ist meine Begeisterung für dieses einmalige Wort.
Wir haben es erhalten, damit der lebendige Gott uns dadurch in jeder Hinsicht erretten und eine Perspektive für die Zukunft geben kann. Diese Erde samt ihrer Geschöpfen, wie auch das ganze Universum ist eigentlich ein Werk voller Wunder.

 

Jesus sagte: Mein Vater wirkt bis jetzt, und ich wirke auch.. Gott wirkt und handelt auch bis jetzt, und von uns Christen erwartet er nur, ihm unter die Hand zu arbeiten, wo es nötig und für uns möglich ist. Er erwartet von seinen Knechten nicht mehr und nicht weniger. In diesem Sinne hatte ich damals meine Bibelarbeit angefangen, unabhängig von jeglicher Kirche oder Theologie. Da die ungarischen Bibeltexte skandalös ungenau sind, durch welche Gott nach meiner Überzeugung nie zu seinem ursprünglichen Ziel kommen können wird. Nämlich dass die Menschen ihn recht erkennen. Ich möchte nur ein Beispiel nennen, den Fall mit der Gerechtigkeit:

 

Im Ungarischen wird das Wort Gerechtigkeit aus dem Wort Wahrheit gebildet und gerecht heißt etwa wahrhaftig. Doch meist nicht einmal Wahrhaftigkeit steht dort, wo in den Grundtexten Gerechtigkeit steht, sondern meistens einfach nur Wahrheit (z. B. Der Wahre wird aus Glauben leben. [anstatt wenigstens Wahrhaftige] Galater 3:11). Der Leser sollte es halt richtig verstehen. In vielen Fällen ist es aber nicht so selbstverständlich (z. B. Der Wahrheit, der Wahrheit sollst du nachjagen, damit du lebst... [anstelle zum Nachjagen der Gerechtigkeit aufzufordern, wie im Original] 5. Mose 16:20).
Das Erlangen der Gerechtigkeit durch den Glauben an den Gerechten gehört zu den wichtigsten Elementen der göttlichen Errettung, die biblische Lehre darüber ist aber auf Grund der ungarischen Bibeltexte kaum nachvollziehbar und begreifbar (z. B. Abraham aber glaubte Gott, und es wurde ihm zur Wahrheit gerechnet. [anstelle Gerechtigkeit] Römer 4:3). Die vielfache Betonung der Notwendigkeit der Gerechtigkeit in der ganzen Bibel bleibt fast völlig wirkungslos und deren Wichtigkeit leuchtet nicht ein. Merkwürdig nur, dass denen, welche für die Herausgabe dieser Bibeln verantwortlich sind, es auch so recht ist. Doch die Folgen sind seit jeher tragisch!
In den Bergen

 

Das ist nur einer der bedeutendsten Fälle unter den gravierendsten, traditionellen Fehlübersetzungen. Falls man da aber genauer nachforscht, findet noch viele, mehr oder weniger bedeutende oder störende Ungenauigkeiten, welche es zu berichtigen gilt, wenn man das Wort Gottes ernst nehmen möchte.
Die heutigen Bibelübersetzungen haben dann auch noch einen trockenen und geschmacklosen Stil, deshalb sehr viele Leute lieber die älteste, das letzte Mal vor mehr als hundert Jahren revidierte Bibel benutzen. Sie hat noch eine geschmackvolle Sprache, doch ihre Grammatik und Wortwahl ist viel zu altmodisch, und sie stellt eigentlich den Ursprung der erwähnten Ungenauigkeiten dar.
Zu diesem Umstand der vernachlässigten Bibelforschung trägt natürlich auch die Tatsache bei, dass Ungarn in den letzten 500 Jahren kein freies Land mehr war. Es war ständig besetzt, zuerst von den moslemischen Türken, danach von den österreichischen (streng katholischen) Habsburgern, und nach einer kurzen Pause zwischen den zwei Weltkriegen schließlich von der kommunistischen Sowjetunion.

Auf der Suche nach einem funktionierenden Modus, um meine Bibelübersetzungsarbeit endlich bewerkstelligen zu können, entschied ich mich, diesen vorliegenden Internet-Auftritt zu starten. Damit kann man gleichzeitig mehrere Ziele erreichen, und Gott auch durch ihn wirksam unter die Hand arbeiten:
  • Es werden die heutigen technischen Möglichkeiten genutzt, um die Worte Gottes, thematisch geordnet und in einer leicht zugänglichen Form, zu präsentieren. Es ist nützlich für Christen, und es macht möglich, die Aussagen Gottes auch Menschen nahe zu bringen, welche eine Bibel sonst wahrscheinlich nie in die Hand nehmen würden. Und das in allen Sprachen der Welt, und überall in der Welt erreichbar.
  • Ich kann dadurch die Basis der Christenheit erreichen und Mitchristen dazu bewegen, meine ganze Tätigkeit zu unterstützen, welche ich allein nicht bewältigen kann.
  • Es kann eine von Kirchen und Theologien unabhängige Plattform geschaffen werden, wo grundsätzliche und weniger grundsätzliche biblische Wahrheiten dargestellt und frei besprochen werden können. Nützlich und nötig auch für interessierte Nichtchristen. Das auch in allen möglichen Sprachen, für welche man Übersetzungshilfe bekommen kann.
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    Évi unterwegs

     

    Zum Projektteil der Hintergrundbilder braucht man zuerst schöne Bilder, dann mindestens relativ gute Bibelkenntnisse, und viel Fleiß (Computer- und Programmierkenntnisse jetzt mal nicht gerechnet).

     

    Mit Bildern hatte ich etwas auch früher schon zu tun gehabt. Ich zeichnete und malte, zum Schluss, noch in Deutschland, auch Ölgemälde. Später in meinen Computer-Zeiten liebte auch ich schöne Hintergrundbilder. Ich suchte sowohl im Internet nach, als auch machte ich selber welche. Unsere erste Digitalkamera haben wir aber noch nicht für diesen Zweck gekauft. Es ist eine 4Mp Kodak Kamera, in ihrer Kategorie eigentlich ausgezeichnet. Damit hatten wir Anfang 2008 dieses Projekt angefangen, merkten aber mit der Zeit, dass diese Qualität nicht ausreichen wird. Wir waren allerdings leider nicht in der Lage, gleich eine auch nur halbwegs professionelle Fotoausrüstung zu erwerben. Wir wollen uns aber auch auf diesem Gebiet stark entwickeln, und wir trachten nach wirklicher Qualität. Bilder von Anderen gedenken wir nicht zu verwenden, damit die Copyright-Verhältnisse eindeutig bleiben. Schöne Landschaften finden sich noch überall vor. Da muss man sich wenigstens etwas auch in der Natur bewegen, und nicht immer zu Hause am Schreibtisch sitzen.

     

    Was die Bibel angeht, neben etwas Bibelkenntnis braucht man natürlich auch gute Bibelprogramme. Daran mangelt es bei mir auch nicht.

     

    Mit viel Fleiß kann man da wirklich etwas schaffen, was die Mühe wert ist.

    Vor einigen Jahrzehnten mussten Bibeln in Länder, in welchen sie verboten waren, noch oft mit nicht geringem Aufwand und Risiko hineingeschmuggelt werden. So wie es der Niederländer Bruder Andrew, der Gründer von Open Doors, getan hatte. In den 80er Jahren, als ich noch in Deutschland gelebt habe, unterstützte auch ich ihren wertvollen Dienst lange Jahre. Bis sie ihr Büro dort geschlossen hatten, und auch ich bald von dort weggezogen war. Jetzt hat man die Möglichkeit, durch das Internet alle Völker zu erreichen, und man kann den Einwohnern der verschiedenen Länder überall viel einfacher, als bisher, den freien und einfachen Zugriff auf diese Quelle des Lebens ermöglichen. Und auf Lösungen und Antworten auf Lebensfragen, wie auch sonst auf gute Botschaften wird überall gewartet.

     

    Im Arbeitszimmer

     

    Es hat uns diese neue Aufgabe mit den Bibel-Hintergrundbildern sehr begeistert und hat etwas die Bibeltextforschungs-Arbeit in den Hintergrund gedrängt. Zur Zeit wollen wir uns in erster Linie auf dieses Projekt konzentrieren, aber bei Gelegenheit auch die ursprüngliche Arbeit weiter machen.

     

    Ich denke, trotz aller Krisen hat noch die weltweite Christenheit das Potenzial, solche Tätigkeiten mitzufinanzieren, wenn der gute Wille dazu vorhanden ist. Der Einzelne braucht nur Brosamen hinzuzutun, aber wenigstens soviel schon. Sonst bleiben wir auf der Strecke. Es hängt von uns allen ab, was in der Welt geschieht, Gott handelt in einem entscheidenden Maß durch uns. Jesus ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden (Matthäus 28:18), das kann aber nur durch den treuen Dienst seiner Knechte sichtbar werden.

     


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    Veröffentlicht am 6. Januar 2010  •  Zuletzt geändert am 14. Februar 2012